Wie es weitergeht

Ihr Lieben,

Wie es weitergeht….

Eine spezielle Zeit….

Geplant waren für diese Vorweihnachtszeit 14 Auftritte als Geschichtenerzähler auf Weihnachtsmärkten….
Alle 14 nun mittlerweile abgesagt oder verboten worden.
So entgeht mir Geld, das die ersten 4 Monate des nächsten Jahres gesichert hätte….

Nun könnte ich frustriert und wütend in meinem Kämmerchen sitzen… auf das Leben, die Regierung, auf Andere fluchen…

Ich könnte mich der Angst widmen, die mich überkommen könnte, wenn mir die Auftritte wegbrechen, wenn ich die Medien von der scheinbar einzigen aktuellen Krankheit schreiben und reden höre, wenn ich vergessen würde zu leben, zu atmen, zu sein…

Ich könnte aber stattdessen auch mein Leben leben… neue DJ – Mixtapes machen, beispielsweise ein neues Healing Mixtape einfach mal noch diese Woche, oder eins zum Tanzen für demnächst. Ich könnte neue Geschichten einsprechen oder an einem Buch weiterschreiben…

Ich könnte in die Natur gehen, den Herbst erleben, zur Ruhe kommen, entschleunigen, so wie ich es in der letzten Woche auf der Insel Hiddensee erlebt habe.

Ich könnte den Medien, egal ob „Massenmedien“ oder Blogs, sozialen Kommunikationswegen einfach mal weniger folgen…
ich könnte das Internet weniger verwenden

Ich könnte mich (ja ist eben so) im kleinen Kreis an Feuern / Feuerschalen oder anderen Stellen treffen (eher nicht auf Demos, die sich nicht glaubwürdig von Rechtsaussen, Rechtsnationalen distanzieren, sondern mit ihnen gemeinsame Sache machen)
Ich könnt mich mit Freunden auf Spaziergängen im Grünen treffen.

Ich könnte mal aufräumen in meinem Innersten, in meinem um mich Herum, könnte schauen, was ich selbst ändern kann, ohne davon abzulenken und immer (nur) Anderen, der Politik, der Wirtschaft Vorhaltungen zu machen…

Ich könnte (wenn ich dort  wäre) mich bei facebook, youtube, google-mail, Deutsche Bank, amazon (ja auch prime), netflix, intagram, whats app, Leipziger Stadtwerke abmelden und nicht den bequemen Weg, sondern den ehrlichen, gesünderen, ökologischeren, datensicheren, faireren gehen.

Ich könnte an die Menschen denken (ihnen helfen, spenden, …) denen es nicht so gut geht wie mir, die durch unser, unserer Gesellschaft (auch durch mein) Nichthandeln, Bequemlichkeit) in Krankheit, Flucht, Hunger, Armut und Krieg leben müssen.

Ach ich könnte so vieles….
Ja ich kann vieles….
Mal sehen was ich mach….

Ich glaub ich fang einfach mal an…
Schritt für Schritt…
Ich ändere was…. im kleinen… und das Grosse kommt dann von selbst
wenn mich Andere dabei begleiten
friedvoll, liebevoll, bewusst

Ein Juchuuu auf das Leben!
Juchhuuu
Andi Rietschel

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